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Teamleiter, Gründer, Drohnenpilot, Foto & Videograf

Glaubt daran das Deutschland abliefert

28%

Adrenalin Level

99%
Übersteuertes Mikrofon
77%

W

ie ich zum Stormchasing gekommen bin.

Eigentlich hat mich das Wetter schon mein ganzes Leben begleitet. Ich war schon immer fasziniert von allem, was mit Natur, Physik und diesen riesigen Zusammenhängen zu tun hat – Meteorologie, Astrophysik, die Sonne, das ganze Zusammenspiel von Kräften, die wir zwar spüren, aber kaum beeinflussen können. Diese Naturgewalten haben mich schon früh gepackt. Ich fand das einfach unfassbar spannend.

Paradoxerweise hatte ich früher trotzdem richtig Respekt vor Gewittern. Als Kind habe ich mich bei jedem Donner unter der Bettdecke versteckt und gehofft, dass es schnell vorbeigeht. Faszination und Angst lagen da ziemlich nah beieinander.

Der Wendepunkt kam 2014 – beim Pfingstunwetter, dem Sturmtief Ela. Das war keine normale Gewitterlage, das war etwas völlig anderes. Ich saß damals mit meiner Familie auf der Terrasse, es war warm, wir haben gegrillt, eigentlich alles entspannt. Und dann sagt meine Tante plötzlich:
„Max, guck mal… da kommt eine richtig große schwarze Wand auf uns zu.“

Ich bin aufgestanden, hab in diese Richtung geschaut – und in dem Moment wusste ich, dass hier gerade etwas Besonderes passiert. Diese Wolken, diese Dynamik, diese Bedrohlichkeit in der Luft… ich stand da und dachte nur: Was zur Hölle passiert hier gerade?
Instinktiv habe ich mir den Camcorder geschnappt und angefangen zu filmen. Und genau da hat es Klick gemacht. Das war der Moment, in dem mein Interesse für Meteorologie nicht mehr nur Neugier war, sondern echte Begeisterung.

Ab diesem Tag habe ich mich immer intensiver mit Wetter beschäftigt. Ich wollte verstehen, warum solche Lagen entstehen, wie sich Gewitter entwickeln, warum die Natur manchmal so extrem wird. Das Ganze ist dann über die Jahre immer weiter gewachsen.

Richtig eskaliert ist es dann, als ich Anfang 2023 meinen Führerschein gemacht habe. Ab diesem Moment war ich nicht mehr darauf angewiesen, irgendwo zu warten – ich konnte selbst losfahren, selbst entscheiden, selbst jagen. Stormchasing wurde plötzlich real. Und ab da gab es eigentlich kein Zurück mehr.

Ein weiteres großes Kapitel kam im Mai 2024 dazu. Es gab ein historisches Aurora-Event durch extrem hohe Sonnenaktivität. Polarlichter an Orten, an denen man sie sonst nie sieht. Dieses Ereignis hat mich komplett abgeholt. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit Sonnenaktivität, geomagnetischen Stürmen und allem, was zwischen Sonne, Erde und Atmosphäre passiert.

Heute ist Stormchasing für mich mehr als nur ein Hobby. Es ist die Verbindung aus Faszination, Wissen, Respekt vor der Natur – und diesem einen Moment damals 2014, als aus Angst Begeisterung wurde.

Biografie

Ich bin Gründer und Teamleiter von SturmHuntersNRW sowie leidenschaftlicher Foto und Videograf.
Mein Fokus liegt auf Stormchasing, Wetter und Landschaftsfotografie, ergänzt durch Wildlife, Astro und Aurora Fotografie

Mit meiner Arbeit verbinde ich Naturgewalten, Atmosphäre und Präzision, immer mit dem Ziel, außergewöhnliche Momente authentisch einzufangen und sichtbar zu machen.